Wie alles begann

28. November 2017

Ein graues verregnetes Wochenende Ende November, ein bisschen auf dem Sofa rumhängen und durch’s Netz surfen – und plötzlich war sie da: Die Verkaufsanzeige für ein Expeditionsmobil.

Guck mal – da könnte man direkt einziehen

– mit diesen Worten von Stefano landete der Link in meinem Postfach. „Hmmm – sieht zwar super aus, aber das Ding ist ja riesig!“ war meine etwas verhaltene Reaktion. Klar, 14,5 Tonnen MAN sind nun mal einfach viel mehr als die 7,49 Tonnen unseres Mannis. Und eigentlich hatten wir uns in den letzten 10 Jahren auch nie vorstellen können, ihn jemals zu verkaufen. Der Gedanke an alternative Wohnsitze hatte uns allerdings schon umgetrieben – vom Hausboot über ein Tiny House bis hin zu einem selbstgebauten Wohnsitz aus Seecontainern – wir hatten schon einige Gedankenspiele durch. Aber letztlich waren es immer eher immobile Varianten gewesen – das war hier anders: Ein MAN 16.232 mit komplett individuell ausgebautem Wohncontainer. Ehrlicherweise hatten wir auch mal kurz darüber nachgedacht, so etwas selber zu machen – es angesichts der Tatsache, dass wir selbst mit kleinen Schönheitsreparaturen bei Manni ständig hinterherhingen, weil wir lieber wegfahren als basteln wollten – dann doch wieder verworfen. Aber unser Grundriss und Konzept hätten fast genauso ausgesehen wie bei diesem Fahrzeug.Nach ein bisschen Sacken lassen und mehrmals die Fotos durchklicken daher dann von mir am Folgetag ein etwas zögerliches

Du kannst da ja mal anrufen

– man soll Chancen schließlich erkennen und nutzen – wie zutreffend das in diesem Falle war, sollte sich noch rausstellen. Der Verkäufer reagierte auch etwas verhalten, die Anzeige war ja grad mal einen Tag online und der Preis nicht das, was man mal eben aus der Portokasse bezahlt. Aber das man für ein neues Zuhause nach unseren Vorstellungen schon eine gewisse Investition einplanen muss, war uns nach diversen Hausboot-Recherchen und generellem Blick auf den Markt der Expeditionsmobile durchaus klar.

Und so kam es, dass wir 10 Tage später einen Besichtigungstermin hatten – 800 Kilometer südlich von Hamburg, also nicht mal eben um die Ecke. Aber so langsam war der Gedanke gereift: Wenn das Expeditionsmobil vor Ort so aussieht wie auf den Fotos, dann ist das unser Fahrzeug!

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